Was der Zins auf dem Sackgeld ausmacht
Zins auf Sackgeld klingt nach wenig. Im ersten Jahr ist es das auch. Wir zeigen die Zahlen trotzdem, weil sie erst über Jahre interessant werden.
Wie gerechnet wird
Der Satz gilt pro Jahr. Pro Woche zählt ein Zweiundfünfzigstel davon. Gerechnet wird auf den Stand zu Beginn der Woche, nicht auf das, was am Ende drin liegt. Die erste Woche bringt deshalb nichts. Zu Beginn war das Konto leer.
Ein Beispiel
Ein Kind legt jede Woche fünf Franken ins Sparen, bei einem Satz von 3 Prozent. Ein Jahr sind hier 52 Wochen, also ein paar Tage weniger als ein Kalenderjahr.
- Nach 52 Wochen
- CHF 260.00 eingezahlt, CHF 3.86 Zins, CHF 263.86 auf dem Konto.
- Nach 260 Wochen
- CHF 1'300.00 eingezahlt, CHF 102.13 Zins, CHF 1'402.13 auf dem Konto.
- Nach 520 Wochen
- CHF 2'600.00 eingezahlt, CHF 431.10 Zins, CHF 3'031.10 auf dem Konto.
Der Zins wird nirgends gespeichert
In batzenbox steht keine Zinszahl. Sie wird bei jedem Aufruf neu aus dem Verlauf gerechnet. Das klingt nach einem Detail, ist aber der Grund, warum eine Korrektur von vor zwei Jahren funktioniert: Es gibt keine gespeicherte Zahl, die danach falsch wäre.
Auf den Rappen
Intern wird feiner als in Rappen gerechnet und erst zum Anzeigen gerundet. Über 520 Wochen summiert sich sonst der Rundungsfehler, und am Ende stimmt die Anzeige mit nichts mehr überein.