Wenn die Sackgeld-Tabelle nicht mehr mitkommt
Wir haben das Sackgeld unserer Kinder jahrelang in einer Tabelle geführt. Das ging lange gut. Dann kamen zwei Stellen, an denen sie nicht mehr mitkam. Aus diesen zwei Stellen ist batzenbox entstanden.
Was eine Tabelle gut kann
Ziemlich viel, ehrlich gesagt. Sie kostet nichts, sie gehört euch, und ihr seht auf einen Blick alles, was drinsteht. Für die ersten Monate braucht es nichts anderes. Wer heute anfängt und eine Spalte pro Kind aufmacht, macht nichts falsch.
Die erste Stelle: der Zins
Zins rechnet sich jede Woche neu, auf den Betrag von letzter Woche. In einer Tabelle heisst das: eine Formelkette über alle Wochen. Sie hält, bis ihr eine alte Woche korrigiert. Dann müsste sich alles danach mitbewegen. In überschriebenen Zellen bewegt sich nichts.
Die zweite Stelle: die Jahre
Eine Tabelle zeigt Wochen. Sie zeigt nicht, wie sich die Aufteilung über die Jahre verschoben hat. Spart ein Kind mehr als vor zwei Jahren? Ist das Schenken eingeschlafen? Die Zahlen stehen da, verteilt auf vierhundert Zeilen. Für die Antwort haben wir jedes Mal von Hand summiert.
Was batzenbox stattdessen macht
Im Verlauf steht nur, was wirklich passiert ist: eine Woche, vier Beträge, ein Datum. Der Zins steht nirgends. Er wird bei jedem Aufruf neu aus dem Verlauf gerechnet. Korrigiert ihr eine Woche von vor acht Monaten, stimmen die Zahlen danach wieder. Von selbst.
Was gleich bleibt
Ihr entscheidet weiter jede Woche selbst, wie das Sackgeld aufgeteilt wird. batzenbox schlägt nichts vor. Es rechnet auf den Rappen genau, mehr nicht. Was die Tabelle richtig gemacht hat, bleibt.