Sackgeld aufteilen, statt es auf einen Haufen zu legen
Ein Kind bekommt am Montag fünf Franken. Am Freitag sind sie weg. Niemand weiss mehr wofür, und niemand hat etwas falsch gemacht. Geld, das nur an einem Ort liegt, hat auch nur eine Verwendung.
Warum überhaupt aufteilen
Aus einer Frage werden vier. Was gebe ich aus, was lege ich zurück, was lasse ich lange liegen, was gebe ich weiter. Jede davon lässt sich mit einem Achtjährigen besprechen. Zusammen ergeben sie eine Gewohnheit, die länger hält als ein guter Vorsatz.
Die vier Töpfe
Dieselben vier wie in der App. Die Namen und die Beschreibungen stehen an einer Stelle, damit diese Seite und die App nicht auseinanderlaufen.
- Auszahlung
- kommt sofort ins Portemonnaie.
- Sparen
- für etwas Grösseres später. Wächst mit Zins.
- Investieren
- bleibt liegen bis 18.
- Schenken
- für andere. Geht irgendwann an eine Organisation.
Wie ihr aufteilt
Dafür gibt es keine richtige Zahl. Ein Beispiel: vier Zehntel ins Sparen, drei ins Auszahlen, zwei ins Investieren, eins ins Schenken. In einer Woche mit einem Geburtstag sieht es anders aus. Die Aufteilung ist eine Entscheidung, keine Vorgabe.
Das verschiebt sich
Mit acht ist Auszahlen das Wichtigste. Mit vierzehn liegt oft mehr im Sparen, weil es ein Ziel gibt, auf das es zuläuft. Diese Verschiebung ist das Interessante daran. Sie fällt erst auf, wenn mehrere Jahre nebeneinander liegen.