Sackgeld aufteilen, statt es auf einen Haufen zu legen
Ein Kind bekommt am Montag fünf Franken. Am Freitag sind sie weg. Niemand weiss mehr wofür, und niemand hat etwas falsch gemacht. Geld, das nur an einem Ort liegt, hat auch nur eine Verwendung.
Warum überhaupt aufteilen
Aus einer Frage werden vier. Was gebe ich aus, was lege ich zurück, was lasse ich lange liegen, was gebe ich weiter. Jede davon lässt sich mit einem Achtjährigen besprechen. Zusammen ergeben sie eine Gewohnheit, die länger hält als ein guter Vorsatz.
Die vier Töpfe
So startet ein neues Kind in batzenbox. Danach benennt ihr die Töpfe um, sortiert sie neu oder legt weitere an. Fünf Töpfe plus die Auszahlung, mehr gehen nicht.
- Auszahlung 30%
- kommt sofort ins Portemonnaie. Das Geld ist damit ausbezahlt.
- Sparen 40%
- für etwas Grösseres später.
- Investieren 20%
- für lange. Das bleibt liegen.
- Schenken 10%
- für andere. Weitergeben oder spenden.
Wie ihr aufteilt
Dafür gibt es keine richtige Zahl. Ein Beispiel: vier Zehntel ins Sparen, drei ins Auszahlen, zwei ins Investieren, eins ins Schenken. In einer Woche mit einem Geburtstag sieht es anders aus. Die Aufteilung ist eine Entscheidung, keine Vorgabe.
Das verschiebt sich
Mit acht ist Auszahlen das Wichtigste. Mit vierzehn liegt oft mehr im Sparen, weil es ein Ziel gibt, auf das es zuläuft. Diese Verschiebung ist das Interessante daran. Sie fällt erst auf, wenn mehrere Jahre nebeneinander liegen.
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Fangt mit dieser Woche an.
batzenbox ist das Sackgeldheft für eure Familie: jede Woche ein Betrag pro Topf. Familie einrichten, erste Woche eintragen.
Gebaut von einer Familie in der Schweiz, die es selbst jede Woche benutzt. Name und Adresse stehen im Impressum.